Gegenklage von Psion gegen Intel
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By netbook-magazin | Keine KommentareKommentar hinterlassen
Zuletzt updated: Montag, März 2, 2009

Nachdem der US-Computerhersteller Dell sowie der Chip-Gigant Intel beim US-Patentamt die Löschung der Marke Netbook beantragt haben, hat der derzeitige Rechteinhaber Psion reagiert und gegen Intel Gegenklage erhoben. Psion behauptet darin, Intel eigne sich die Marke “Netbook” unrechtmässig an und schlage daraus Profit.
Dell und Intel haben die Löschung der Marke beantragt, da Netbook bereits seit längerem einen generischen Begriff für Mini-Notebooks darstellt. Laut den beiden US Firmen bringe Psion seit Jahren keine Produkte mehr unter dem Markennamen “Netbook” auf dem Markt.
Psion bestreitet dies und veröffentlicht aktuelle Verkaufszahlen seines Psion netBooks, dass aus dem Jahre 1999 stammt. Laut Angaben von Psion wurden im Vorjahr Geräte mit einem Verkaufsvolumen von 60′900 US-Dollar abgesetzt.

Verkaufsverbot wegen RoHS Richtlinien
Ein pikantes Detail ist auf der freien Enzyklopädie Wikipedia zu lesen. Laut dortigen Angaben musste der Verkauf von Psion’s netBook Pro in der EU und vielen anderen Staaten bereits im Juli 2006 eingestellt werden. Das Gerät verstösst nämlich gegen die RoHS-Richtlinien (Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) der Europäischen Union. Psion’s netBook beinhaltet Blei versetzte Lötverbindungen die Aufgrund ihrer Umweltschädlichkeit nicht mehr in Elektronischen Geräten vorkommen dürfen.

Psion will Schadenersatz
Die kanadische Firma Psion will von Intel einen Drittel sämtlicher Einnahmen die mit dem Begriff Netbook direkt in Zusammenhang stehen. Zusätzlich fordert Psion Schadenersatz und verklagt den US-Konzern auf insgesamt satte 1.2 Milliarden US-Dollar.

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