Der taiwanesische Konzern Asus will 2009 seine Eee PC Modellpolitik anpassen und nur noch einige wenige Modelle auf den Markt bringen. Im vergangenen Jahr hat Asus weltweit über 40 verschiedene Modellverianten seiner Netbooks auf dem Markt angeboten. Der Konzern hatte sich das Ziel gesetzt, für jede erdenkliche Zielgruppe ein passendes Modell zur Verfügung zu stellen.
Asus hat mit dieser Modellpolitik totalen Schiffbruch erlitten und musste als einstigen Netbook-Pionier die Marktführerschaft 2008 abgeben. Konkurrent Acer, der mit seiner Acer Aspire One Linie nur einige wenige Modelle anbietet, konnte weit mehr Netbooks absetzen.
Wie ernst es bei Asus mit ihrer Neuausrichtung ist, hat ein Asus-Sprecher gegenüber Computerworld bestätigt. Er liest verlauten, dass für 2009 gerade mal 2-3 neue Modelle auf den Markt gebracht werden. Darunter bereits die gezeigten neuen Eee PC mit Touch Screen sowie der an der Cebit vorgestellte Eee PC 1008HA.


Thomas Auner
