Leicht, flach, klein, und dennoch leistungsstark: Nicht jedes Netbook hat die Eigenschaften des Sony Vaio VPC-P11S1E/D. Das macht sich aber auch im Preis bemerkbar: Knapp 900 Euro kostet das Gerät derzeit bei Amazon.
Für diese Summe bekommen Kunden ein 8″-Netbook (ca. 20cm, max. 1600×768 Auflösung) mit Intel Atom Z540 1,8 GHz-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Festplatte ist ein SSD-Flash-Speicher mit 64 GB Kapazität verbaut; diese kann via MicroSD-Karte erweitert werden.
Das Sony Vaio VPC-P11S1E/D kommt mit vorinstalliertem Windows 7 in der Home Premium-Ausgabe in den Handel. Ein Klick auf die “Web-Taste” startet alternativ ein in wenigen Sekunden einsatzbereites, abgespecktes Linux. So hat man schnellen Zugriff aufs Internet, ohne auf den Start von Windows 7 warten zu müssen.

Für die Grafik ist ein Mobile Intel Graphics Media Accelerator 500 als Onboard-Lösung vorhanden. HD gehört nicht zu den Hauptaufgaben des Netbooks, hochauflösende Inhalte werden auf dem Mini-Netbook sicher nicht einwandfrei ohne Ruckler abgespielt.
Bei 600 Gramm Gewicht kann der Akku logischerweise auch nicht zu den Besten seiner Art gehören. Zur Laufzeit hat der Hersteller vorsichtigerweise erst gar keine Angaben gemacht. Immerhin ist ein Lichtsensor eingebaut, der die Display-Helligkeit automatisch regelt und so Strom sparen soll.
Trotz der kleinen Abmessungen von 24,5 x 12,0 x 2,0cm hat das Vaio VPC-P11S1E/D von Sony einige Überraschungen parat: Neben einem UMTS-Modul für den einfachen Zugang ins mobile Internet ist ein GPS-Empfänger mit digitalem Kompass verbaut. — Besitzer einer Playstation 3 dürfen sich über die “Remote Keyboard”-Funktion freuen, mit der die Konsole gesteuert werden kann. Als Ersatz-Eingabegerät sicher die bessere Lösung, statt mit dem PS3-Controller auf der virtuellen Tastatur zu tippen.


Thomas Auner

3. November 2010
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