Netbook für die Uni
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Keine Frage: Tablets sehen schick aus — aber wer kann schon Vorlesungsnotizen per Touchscreen eintippen? Tablets haben viele nützliche Funktionen und Anwendungsgebiete, doch die Uni gehört definitiv nicht dazu. Die klassische Tastatur hat längst noch nicht ausgedient, gerade wenn es darum geht, schnell etwas mitzuschreiben.

Netbook oder Notebook?

Gegenüber Notebooks haben Netbooks natürlich den Vorteil, dass sie in der Regel kleiner sind (zwischen zehn und zwöf Zoll Bildschirmdiagonale) und weniger wiegen (zwischen 1 und 1,3kg). Das macht sich spätestens nach einem langen Tag an der Universität bemerkbar. Schließlich schleppt man das Gerät seiner Wahl ständig mit sich herum.

Leistung vs. Akkulaufzeit

Auch wenn man an Unis häufiger mal an einer Steckdose vorbei kommt, die Akkulaufzeit sollte bei einem Uni-Netbook das entscheidende Kriterium sein. Diese geht leider oft auf Kosten der Leistung des Geräts. Netbooks, deren Akkus im Normalbetrieb acht bis zehn Stunden durchhalten, sind nicht für HD-Wiedergabe von Videos oder 3D-Spiele geeignet. Deshalb sollte man sich nicht unbedingt für ein ION-Netbook entscheiden, da diese zwar etwas schneller sind, aber eine deutlich geringere Akkulaufzeit bieten. → Hier geht’s zum Netbook-Vergleich.

Geld sparen mit kostenloser Software

Als Student ist man in der Regel chronisch unterfinanziert. Hat man sich für ein Netbook entschieden, muss man nicht auch noch hunderte Euros für Software ausgeben. Die meisten Aufgaben lassen sich auch mit kostenloser Software erledigen, die in vielen Fällen ebenso gut wie kostenpflichtige ist. — Ein Beispiel ist die kostenlose Office-Sammlung OpenOffice.org, mit der sich Text- und Tabellen-Dokumente ebenso erstellen lassen wie PowerPoint-Präsentationen. Natürlich kann OpenOffice.org alle Dateiformate von Microsoft-Office öffenen (.doc, .xls, .ppt usw.)

Dateien in der Cloud speichern

Festplatten können immer mal ausfallen oder im schlimmsten Fall komplett kaputt gehen. Um diesem Horror-Szenario vorzubeugen, lohnt ein kostenloser Account bei Dropbox. Damit wird ein virtueller Ordner erstellt, in den man die Vorlesungsnotizen einfach reinschiebt — überall verfügbar, von jedem beliebigen Rechner / Netbook / Tablet / Smartphone aus. Auch Gruppenaufgaben lassen sich mit Dropbox bestens bewältigen: Statt Entwürfe per E-Mail hin- und herzuschicken, einfach einen Ordern für alle Teilnehmer erstellen.

Online statt Offline

In vielen Fällen muss nicht mal Software installiert werden: Wer eben ein Bild bearbeiten möchte, braucht dafür keine 1000-Euro-Photoshop-Lizenz. Es reicht ein online-Editor wie Phoenix Aviary oder Picnik.

von Simon | 21. April 2011 | Keine KommentareKommentar hinterlassen


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